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Betriebliches Eingliederungsmanagement

 

Nach § 84 Abs. 2 SGB IX ist jeder Arbeitgeber in Deutschland für Arbeitnehmer, die innerhalb eines Jahres insgesamt mehr als 42 Tage arbeitsunfähig sind, verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen, um deren Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen und den Arbeitsplatz des Betroffenen möglichst zu sichern. Dies wird als betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) bezeichnet.

Allerdings ist diese Verpflichtung, die seit 2004 im Sozialgesetzbuch verbindlich geregelt ist, noch immer sehr vielen Arbeitgebern unbekannt. Führt ein Arbeitgeber kein BEM durch und spricht er eine personenbedingte Kündigung aus gesundheitsbedingten Gründen aus, kann die Sozialwidrigkeit der Kündigung die Folge sein.

Von besonderer Bedeutung ist die Durchführung des BEM für Arbeitgeber aber zur Verringerung von Personalausfallzeiten und die daraus resultierende Kostensenkung für Vertretungsaufwand und Ersatzarbeitskräfte und die Gewährleistung möglichst störungsfreier betrieblicher Arbeitsabläufe. Die demografische Entwicklung und alternde Belegschaften werden die Bedeutung eines wirkungsvollen BEM in der Zukunft noch weiter steigern.

Wir bieten daher Arbeitgebern unsere Unterstützung bei der Einrichtung und Durchführung des BEM an. Kleine und mittlere Unternehmen, für welche die eigene Durchführung des BEM fachlich, personell und organisatorisch zu aufwendig ist, können uns beauftragen, das BEM für ihren Betrieb komplett zu übernehmen und damit ihre sich aus § 84 Abs. 2 SGB IX ergebende Rechtspflicht erfüllen.

Ebenso bieten wir Betriebs- und Personalräten unsere Hilfe und Beratung an, wenn es um die Einführung des BEM, für die nach den Regelungen zur Mitbestimmung erhebliche Gestaltungsmöglichkeiten bestehen, in ihren Betrieben geht.